Text und Fotos: Diana Matthaei |
Wie Ihr sicher alle wisst, unterstützt INKA
schon seit einigen Jahren den Verein „Irrsinnig menschlich e.V.“
und seit dem letzten Jahr ist sie die Schirmherrin des von dem Verein
bundesweit veranstalteten Filmfestivals „Ausnahme Zustand –
Verrückt nach Leben“. Anlässlich der Eröffnung
am 06.03.2009 dieses Filmfestivals in Leipzig war INKA bei mehreren
Veranstaltungen dabei - zwei davon waren öffentlich und ich ließ
es mir genau wie einige andere Fans nicht entgehen, dabei zu sein. Der Tag fing schon gut an, denn es regnete ununterbrochen und gegen 10 Uhr machte ich mich dann auf den Weg nach Leipzig. Nachdem ich endlich alle auf meiner Strecke befindlichen Baustellen Leipzig erreicht hatte, stellte ich mein Auto in der Nähe des Kinos ab (es hatte nun auch endlich aufgehört zu regnen und nieselte nur noch ein bisschen) und traf mich mit Clemens und seinem Cousin im Leipziger Hauptbahnhof. |
Von Clemens erfuhr ich, dass der Zug,
mit dem Kirsten kommen sollte, erst einmal 10 min Verspätung hat...
also hieß es warten. Gegen 12:00 Uhr holten wir Kirsten vom Zug
ab und machten uns miteinander bekannt, da wir uns bisher noch nicht
persönlich kannten. Wir überlegten kurz, was wir nun unternehmen
könnten, es war schließlich noch Zeit bis zur ersten öffentlichen
Veranstaltung. Von Clemens kam der Vorschlag einen kurzen Ausflug zum
Völkerschlachtdenkmal zu machen und wir fuhren mit dem Kleinbus
seines Cousins dorthin. Dort angekommen, machten wir uns auf zur Besichtigung
des Völkerschlachtdenkmals. Zur ersten Anlaufstelle gab es ja wenigstens
noch einen Fahrstuhl, aber die restlichen Höhenmeter mussten wir
zu Fuß erledigen...die Treppen sind die reinste Schinderei. Als
wir dann endlich an dem ersten Aussichtspunkt in luftiger Höhe
angekommen waren, genossen wir kurz die Aussicht, welche durch das Wetter
leider nicht ganz so gut war. |
Anschließend machten wir uns
wieder auf den Weg nach unten und bekamen dann auch so langsam Hunger.
Also hieß es ab ins Auto und zurück Richtung Hauptbahnhof.
Wieder angekommen, suchten wir erst einmal die Pension auf, in der Kirsten
ein Zimmer fürs Wochenende gebucht hatte und anschließend
gingen wir zum Italiener (es war mittlerweile schon nach 14 Uhr). Nachdem
wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Atrium
des Frauen- und Kinderzentrums, wo gegen 16:00 Uhr die erste öffentliche
Veranstaltung mit INKA stattfand. Dort trafen wir dann auch auf Manja,
Stephan, Falco, Angela und Susi B., begrüßten uns und warteten
gemeinsam wie viele andere auf INKA. Nach einer Weile sahen wir INKA
gemeinsam mit Carlos Fassanelli und den Leuten des Vereins „Irrsinnig
menschlich e. V.“ die Treppen herunter kommen...als erstes standen
die Presse- und Fototermine an und beide ließen sich zusammen
mit Kindern und Jugendlichen fotografieren. |
Anschließend richtete Frau Dr. Richter-Werling
(Irrsinnig menschlich e. V.) ein paar Worte an die Gäste und bat
INKA zu sich, um ihr einige Fragen zu stellen. |
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Im Anschluss an das Eröffnungsge-spräch
sollten sich INKA und Carlos auf dem Banner mit dem Motto „Viele
Hände gegen Vorurteile – Verrückt nach Leben“
(eine Idee der Kinder und Jugendlichen der Uni-Klinik) verewigen und
so ließen sich beide eine Hand mit einer selbstausge-suchten Farbe
von einem Kind bemalen – INKA wählte die Farbe grün.
Beide hinterließen ihren Handabdruck neben dem Werbeplakat für
die Veranstaltung, ein kurzes Foto für die Presse und dann wurden
die Gäste gebeten, sich auch auf dem Banner zu verewigen, schließlich
sollten viele Hände ein Zeichen gegen Vorurteile setzen. |
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Nach einer kurzen Pause (schließlich
musste die Farbe wieder von den Händen) sang Carlos eine gefühlvolle
Ballade, es folgte der Wunsch nach einer Zugabe und Carlos ließ
sich natürlich nicht lange bitten und sang einen weiteren Song
– INKA und alle anderen hörten begeistert zu. Nach diesem
musikalischen Höhepunkt nahmen sich INKA und Carlos Zeit für
eine Autogrammstunde – INKA war sofort von allen umzingelt und
erfüllte die vielen Autogrammwünsche, zwischendurch wurde
noch „Schokolade für die Seele“ verteilt. Wir warteten
geduldig bis INKA die Autogrammwünsche der vielen Gäste erfüllt
hatte, ab und zu wurden noch ein paar Fotos für die Presse gemacht
und dann waren wir an der Reihe. INKA erfüllte natürlich auch
unsere Autogramm- und Fotowünsche, plauschte kurz mit uns und der
Cousin von Clemens machte noch ein Gruppenfoto von uns zusammen mit
INKA. Dann mussten INKA und Carlos auch schon zum nächsten Termin.
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Wir packten dann auch unsere Sachen
zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Kino. Dort angekommen,
holten wir uns erst einmal die reservierten Kinokarten ab und suchten
uns eine Lokalität zum Essen aus – wie soll es auch anders
sein, wir landeten wieder bei einem Italiener, allerdings blieb uns
nicht allzu viel Zeit, denn wir mussten 19:30 Uhr wieder im Kino sein.
Nebenher unterhielten wir uns ein wenig über diverse vorangegangene
Veranstaltungen mit INKA und gingen anschließend zum Kino - die
Kino-Passage war gut gefüllt. Ca. 19:15 Uhr war der Einlass in
den Kinosaal und wir suchten unsere Plätze in der 6. Reihe auf
(INKA saß sogar vor uns). Bei einem kurzen Plausch mit INKA merkte
ich, dass sie ziemlich erkältet war und sie sah auch etwas geschafft
aus von dem anstrengenden Tag, aber sie ließ sich wie immer nichts
anmerken. Gegen 19:30 Uhr eröffnete Frau Dr. Richter-Werling die
Veranstaltung im Kino und bat nacheinander einige Gäste auf die
Bühne u. a. die Festivalschirmherrin INKA und den Sänger Carlos
Fassanelli. |
Alle richteten ein paar Worte an das
Publikum und Carlos gab noch eine musikalische Einlage – das Publikum
war begeistert. Danach begann das Kurzfilmprogramm, welches unter dem
Motto „...und plötzlich war alles anders...“ stand.
Es wurden nacheinander die 4 Kurzfilme „Abhaun!“ (Thema:
Arbeitslosigkeit), „Etwas ich“ (Thema: Ruhm, Identität),
„Tougher Yet“ (Thema: Aids, Schwangerschaft) und „Der
zweite Bruder“ (Thema: Suizid) gezeigt. "Die 4 Filme des
Kurzfilmprogramms blicken auf die schwierige und gleichzeitig aufregende
Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein, in der sich von einem Moment
auf den anderen alles ändern kann." (Zitat aus dem Programmheft
„Ausnahme I Zustand – Verrückt nach Leben!). Im Anschluss
an das Kurzfilmprogramm folgte eine Diskussion mit den Gästen und
dem Publikum, auch der Regisseur Konrad Kästner („Etwas ich“)
war anwesend. Während der Diskussionsrunde wurde noch einmal „Schokolade
für die Seele“ verteilt und es äußerten sich auch
Personen, die selbst betroffen sind bzw. waren und denen dank des Vereins
„Irrsinnig menschlich e. V.“ geholfen werden konnte. |
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Es wurde auch noch einmal das Banner
mit den vielen Händen hochgehalten, welches einen Platz in der
Uni-Klinik bekommen wird. Nach 22 Uhr verabschiedeten sich INKA und die anderen Gäste vom Publikum und anschließend gab es in der Kino-Passage noch einen Sektempfang (es wurde natürlich auch an uns Autofahrer gedacht und Mineralwasser verteilt) bei dem es noch einmal angeregte Gespräche zwischen allen gab. Nach einer Weile machten wir uns dann auch auf den Weg und Clemens, sein Cousin und ich brachten Kirsten noch zu ihrer nahe gelegenen Pension und verabschiedeten uns von ihr. Dann gingen auch wir zu unseren Autos und machten uns gegen 23 Uhr auf den Heimweg. Der Tag in Leipzig war sehr schön gewesen...danke nochmal an Clemens und seinen Cousin fürs Chauffieren und natürlich an Kirsten. |
Vielen Dank auch an INKA, die sich trotz ihres straffen
Programms und ihrer Erkältung wieder sehr viel Zeit für uns
genommen hat. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. |